The Mobility House veranstaltet Vehicle-to-Grid Workshop in München

27. März 2015 Marcus Fendt Unternehmen, Vehicle-to-Grid (V2G) Schlagwörter: , , , 0 Comments

Am 21. November 2014 hat The Mobility House (TMH) zusammen mit seinem Kooperationspartner, der University of Delaware zu einem Vehicle-to-Grid Workshop nach München eingeladen. Fast alle Hersteller von Elektroautos und Plugin-Hybriden sind gekommen und unternahmen eine Reise durch die aktuellen Möglichkeiten und kommenden Entwicklungen in der V2G-Welt mit virtuellen Stopps in Japan, den USA und Europa.

Durch die Einbindung von Elektroautobatterien in das Energienetz – auch als Vehicle-to-Grid (V2G) bekannt – kann Geld verdient werden. Die Batterie des Autos wird dabei als Stromspeicher genutzt. Die gespeicherte Energie wird zum benötigten Zeitpunkt ins öffentliche Stromnetz abgegeben und stellt somit die Netzstabilität sicher. The Mobility House arbeitet seit 2009 an diesem Konzept und ist damit einer der führenden Impulsgeber in der Welt der Automobilhersteller.

Erlöspotential und Fahrzeugkostenreduzierung durch V2G

Nach einer Einführung von Lars Thomson und Carl-Peter Forster zur disruptiven Entwicklung der Elektromobilität und dem logischen Zusammenwachsen mit den Energiemärkten und erneuerbaren Energien präsentierte Willett Kempton von der University of Delaware die Umsetzung von V2G in den USA und überraschte die Teilnehmer damit, dass er bereits monatlich einen Scheck vom lokalen Netzbetreiber erhält.

Olivier Paturet von Nissan zeigte auf, dass in Japan mehr die Kundenbedürfnisse nach Ausfallsicherheit bzw. V2H-Anwendungen im Vordergrund stehen. Des Weiteren präsentierte er die Möglichkeiten des CHAdeMO-Standards und seiner heute bereits verfügbaren Bidirektionalität für entsprechende V2X-Ansätze.

Die Erlöspotentiale verschiedener Energiemarktprodukte in den relevanten europäischen Ländern präsentierten Stefan Ritter, Robert Seiler und Marcus Fendt von The Mobility House. Sie zeigten den Teilnehmern auf, dass TMH bereits heute dieses Potential mit Second Use-Batterien erschließt und somit einen nachweisbaren Use-Case für die mobilen Speicher in Elektroautos realisiert.

Interessierte Diskussionen und ein intensiver Austausch zwischen den Teilnehmern bereicherten den Tag, der im Fazit klar verdeutlichte, dass V2G realisierbare Erlöspotentiale von 500 bis 1500 EUR/Jahr je nach Lade- und Fahrzeugtechnologie erzielen kann und je nach Land bereits heute realisierbar ist. Damit wird die regenerative Energiewende weiter vorangetrieben und die Kosten für das Elektroauto deutlich reduziert.

Bei Fragen bzw. Interesse am nächsten Workshop teilzunehmen kontaktieren Sie [email protected]

Agenda des Vehicle-to-Grid  International Workshop:

Introduction
Less than 520 weeks remain to prepare for the new paradigm of electric mobility (Lars Thomson, Future Expert.
An CEO perspective on automotive and energy convergence (Carl-Peter Forster, OEM CEO and advisor)

USA
Vehicle to grid (V2G) technology introduction (Willet Kempton, UD)
Technology perspective and potential roll-out (Dr. Gregory Poilasne, CEO Nuvee – Europe licensee of GIV Technology)
US opportunities and challenges (Scott Fischer, ev2g – US licensee of GIV Technology)

Europe
Product roadmap, potential and realization of a swarm battery concept in Germany (Stefan Ritter and Marcus Fendt, TMH)
Grid Integrated Vehicle in Denmark  – market and values (Willet Kempton)
Product and Services rollout in selective European markets (Dr. Gregory Poilasne, Stefan Ritter)
2nd live potential of EV batteries and a live cycle consideration business case (Stefan Ritter)

Japan
Vehicle to home (V2H) potential and technology approach (Olivier Paturet or Francisco Carranza, Nissan)

Expert statements
Energy market development (Christian Froestl, Bloomberg)
Energy management influences on batteries (Seongchan Lee, Samsung SDI)
How to communicate innovations (Corinna Picker, Coach)

Discussion round

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