The Mobility House: Jetzt in den Markt für Elektromobilität einsteigen – INTERVIEW mit Stefan Ritter!

6. Dezember 2010 PR Presse Schlagwörter: 0 Comments
Köln, Freiburg. Serien-Elektroautos stehen jetzt auch auf dem deutschen Markt zur Verfügung: Am kommenden Montag wird der Kölner Mobilitäts-Dienstleister The Mobility House (TMH) mit einem Mitsubishi i-MiEV (Mitsubishi Innovative Electric Vehicle) in Berlin auf dem „1. Synergieforum E-Mobility 2010“ der Wirtschaftswoche einen der ersten verfügbaren, linksgelenkten Exemplare dieses Elektroautos aus der Serienproduktion für Deutschland präsentieren. Das E-Auto-Newsportal E-Mobility-21.de sprach im Vorfeld der Veranstaltung exklusiv mit TMH-Geschäftsführer Stefan Ritter. Das Gespräch führte Georg Stanossek. E-Mobility-21: Herr Ritter, Ihr Unternehmen ist weder ein Auto-Produzent, noch ein großer Autovermieter und auch keine marktbeherrschende Leasing-Firma. Wie kann es sein, dass Sie nun als einer der ersten Anbieter mit dem Serien-E-Auto eines Markenherstellers auf den Markt gehen? S. Ritter: Das hat sicherlich damit zu tun, dass wir unsere Elektrofahrzeuge schon sehr früh in einer größeren Stückzahl bei den Herstellern geordert haben, da wir Elektromobilität frühzeitig als Megatrend erkannt haben und nun konsequent umsetzen. Dabei verfolgen wir ein etwas anderes Geschäftsmodell: Wir verkaufen das Auto nicht, sondern wir stellen es den Nutzern im Rahmen unseres multimodalen Mobilitätskonzeptes „Smarte Mobilität“ zur Nutzung zur Verfügung. E-Mobility-21: Wenn ich Ihr Konzept richtig verstanden habe, bieten Sie Firmenkunden eine Art ‚Mobility Flatrate‘ an, ein Sorglos-Paket für garantiertes Fortkommen im städtischen Umfeld zum monatlichen Pauschalpreis? S. Ritter: So könnte man es in aller Kürze formulieren. Die Zukunft des städtischen Verkehrs wird elektrisch und ökologisch sein. Die neuen Generationen der Autofahrer fragen nicht mehr so sehr nach der Leistung der Autos, sondern wollen möglichst smart von A nach B, egal mit welchem Verkehrsmittel. Smart bedeutet dabei an den persönlichen Wünschen des Reisenden ausgerichtet. Elektrofahrzeuge werden dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Davon sind wir fest überzeugt. E-Mobility-21: Die elektrisch betriebenen fahrbaren Untersätze bieten Sie aber nicht direkt an… S. Ritter: Bei der Einbindung der Elektrofahrzeuge in die zunehmend aus erneuerbaren Energien gespeisten intelligenten Stromnetze – Stichwort: Smart Grids – werden die Stadtwerke und die ortsansässigen Unternehmen eine maßgebliche, wenn nicht die entscheidende Rolle spielen. Wir bieten diesen Unternehmen ein bewährtes Geschäftsmodell an, mit dem diese Elektro-Fahrzeuge schnell und unkompliziert vor Ort auf die Straße bringen können. Es geht uns darum, in einer smarten Energiewelt nachhaltige und individuelle Mobilität der Menschen sichern. In unseren Lösungen bringen wir dazu das branchenübergreifende Know-how unserer Partner aus den Bereichen Energie und Verkehr,Telekommunikation und IT sowie Finanzierung und Leasing zusammen. Beispielsweise werden sich die Abrechnungsprozesse inkl. Roaming an den bestehenden Lösungen in der Telekommunikation orientieren und innovative Lösungen wie Smart Phone- und Navigationsanwendungen integriert werden. Das Auto entwickelt sich zu einer vernetzten Kommunikationsplattform und wird datentechnisch an die Außenwelt angebunden. Funktionen wie Internetkommunikation werden daher immer bedeutender. Etwa bei der Fernwartung oder Reservierung von Parkplätzen und Ladestationen bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen.

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