Partielle Sonnenfinsternis 2021 – Warum ein Blackout künftig ausbleibt: ein entspanntes Szenario

19. März 2015 PR Unternehmen, Vehicle-to-Grid (V2G) Schlagwörter: , , 0 Comments
Deutschland 2021: Angela Merkel ist noch immer Bundeskanzlerin. Es wird vielleicht ihre letzte Amtszeit. Vielleicht auch nicht. Und wieder droht eine partielle Sonnenfinsternis, das Stromnetz des ganzen Landes lahmzulegen – wie bereits sechs Jahre zuvor. Doch – halt. Nein. Diesmal ist die Kanzlerin glücklich und entspannt. Sie summt „…elektrisches Gefühl…“, als sie in ihren Dienstwagen einsteigt. Lautlos rollt er durch die Straßen der Hauptstadt. Eines von mittlerweile fast zwei Million Elektroautos in Deutschland. Die C02-Vorgaben der EU wurden erstmals erreicht. Der milliardenschwere Wandel zu mehr Energieautarkie ist geglückt. Fossile Energieträger sind Geschichte – abgelöst durch Wind, Wasserkraft und Biomasse. Der Anteil erneuerbarer Energien ist auf Rekordniveau. Und Photovoltaik saugt das Volk schon mit der Muttermilch auf. Die Bundesregierung hat ihre Ziele erreicht. Schlüssel Energiemanagement Hip ist, wer den erzeugten Strom auch im sonnenarmen Deutschland – anstatt ihn ins Netz einzuspeisen – selbst verbraucht, und seinen Haushalt inklusive Auto via intelligente Stromzähler im Verbund mit dem „Internet der Dinge“ managt. Stromern zum Nulltarif und mit der Batterie auch noch Geld verdienen – ein inzwischen alltägliches Szenario. Und Techi-Lifestyle trifft (endlich) auf Kostenersparnis. Fahrerlebnis Strom als emotionales Produkt, das das E-Auto wirtschaftlich und zur Stellschraube der Energiewende macht. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Energiemanagement. Durch die Bewirtschaftung der Batterie und Vermarktung entsprechender Speicherkapazitäten am Elektrizitätsmarkt können die Fahrstromkosten komplett eingespart werden. E-Mobile und Akkus stehen als stationäre Speicher bereit. Sie nehmen den Strom auch dann auf, wenn es Überkapazitäten gibt und das Stromnetz aus dem Gleichgewicht gerät. Etwa wenn die Sonne länger scheint als vorhergesagt oder ganz verschwindet – wie bei der Sonnenfinsternis am 20. März 2015. Und deshalb ist der Kanzlerin auch überhaupt nicht bange. Denn sie weiß, dass die zwei Millionen Elektroautos in ihrem Land bei einer Einspeiseleistung von 10 kW und einer Kapazität der Autobatterie von 20 kWh zwei Stunden fehlende Sonnenkapazitäten locker sichern. TMH-Grafik-Sonnenfinsternis-1 E-Autos ans Stromnetz Ein Szenario, das keine Vision bleiben muss. 2021, wenn die nächste partielle Sonnenfinsternis stattfindet, werden hierzulande rund 50.000 MW installierte PV-Leistung erwartet. Damit wachsen auch die Anforderungen an die Stromversorgung. Deshalb ist es wichtig, im Rahmen der Energiewende gleichzeitig mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien auch Maßnahmen zur Stabilitätssicherung vorzusehen. Die bedarfsgerechte Sicherung von Regelenergie über eine vernünftige Einbindung des Elektroautos in das Netz ist eine wesentliche davon. Die ersten Schritte zu dieser Revolution wird von The Mobility House (TMH) bereits gemacht – über den Anschluss des E-Autos an eine sichere Ladestation. Der nächste Schritt ist das bidirektionale Laden. Dann würden die Autos beziehungsweise die Batterien, sich aktiv an der Stromversorgung beteiligen, den Strom bei Bedarf wieder in das Netz einspeisen – also auch bei einer Sonnenfinsternis. Noch sind die technischen Voraussetzungen für dieses V2G Vehicle-to-Grid-Laden nur in einigen E-Autos gegeben. The Mobility House und Nissan werden dies in den nächsten Wochen auch in Deutschland realisieren. Die Angst eines vorzeitigen Alterns der Batterie ist dabei unbegründet. Der Ladebereich der Batterie bleibt in einem günstigen Bereich, die Alterung ist hierdurch fast komplett eliminiert. Das ist Energiewende pur. Um einen Blackout zu verhindern, braucht man also bald keine großen Kraftwerke oder Speicher mehr. Laden mit The Mobility House Die beschriebene Netzstabilität, die 2021 schon Usus sein könnte, wird zur bevorstehenden partiellen Sonnenfinsternis am Freitag, 20. März 2015, von vielen infrage gestellt. Zumindest könnte sie sehr kostspielig werden. Wenn sich zwischen 9.38 Uhr und 11.49 Uhr der Himmel verdunkelt, fällt die Leistung von über einer Million Solaranlagen in Deutschland schlagartig ab – zumindest, wenn es nicht bewölkt ist. Die Netzbetreiber müssen diesen Ausfall kompensieren. Ginge es nach The Mobility House, wäre die Sonnenfinsternis am Freitag gar kein Thema. Das Unternehmen arbeitet mit allen führenden Automobilherstellern von BMW bis Tesla zusammen und hat über 1000 Elektroautos mit Ladestationen ans Netz angeschlossen und würden bis 2021 auch die Zwei-Millionen-Marke knacken. Wenn die Kanzlerin mitspielt.

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