Energiewende: Industrie und Dienstleister schaffen Voraussetzung für Speicherlösung „Vehicle-to-Grid“

19. September 2012 PR Presse Schlagwörter: , 0 Comments
Deutsche Telekom und The Mobility House treiben Infrastruktur-Rollout und intelligente Netzintegration von E-Autos voran. Zusammenarbeit bei sicherem Anschluss mit Ladestation und Installations-Check beim Kunden. München, Bonn. Fahren, parken, speichern: Wenn zeit- und lastvariable Tarife den Strompreis für den Endverbraucher künftig flexibel machen, erhält das Elektroauto in der heimischen Garage eine ganz neue Rolle: Ist das Stromangebot hoch, wird der Akku des Fahrzeugs mit günstigem Strom geladen – und speist etwa auf dem Firmenparkplatz die Energie zurück ins Netz, sobald der Strombedarf in Deutschland sein Maximum erreicht. Die Realisierung dieser Vehicle-to-Grid genannten Technologie ist gar nicht mehr allzu fern: Die Deutsche Telekom und der E-Mobility-Dienstleister The Mobility House (TMH) arbeiten bereits an der praktischen Umsetzung der notwendigen Voraussetzungen zur Einbindung von E-Autos in die Stromnetze. Bevor das Elektroauto als Speicher und Schnittstelle zwischen erneuerbaren Energien, Smart Grid und Elektromobilität genutzt werden kann, müssen flächendeckend elektronische Zähler verbaut werden. Weitere Voraussetzung ist ein intelligentes Kommunikationsnetz, über das die Steuerung der Ladestationen erfolgen kann. Über die Installation von Ladestationen bei Privat- und Gewerbekunden sowie zur Realisierung von Vehicle-to-Grid Lösungen haben die Unternehmen nun eine Zusammenarbeit vereinbart. Ziel der Kooperation ist es, den Pionieren der Elektromobilität, die heute schon einen Tesla Roadster, einen Nissan LEAF oder ein anderes Elektroauto fahren, den sicheren Anschluss an eine Ladestation in der heimischen Garage zu ermöglichen. Und so funktioniert der Anschluss http://www.youtube.com/watch?v=_E54Qu9P0Dw&feature=plcp „Ein Elektroauto einfach an der Steckdose aufladen – das ist aufgrund der mangelhaften Leistung einer Schuko-Steckdose riskant“, sagt Stefan Ritter, Geschäftsführer von The Mobility House. Denn die elektrische Anlage im Haushalt muss für die Ladekapazitäten von Elektroautos ausgelegt sein. „Leider wissen die meisten Kunden beim Kauf eines Elektroautos aber nicht, welche Voraussetzungen bzgl. der Leistungsfähigkeit Ihres Stromanschlusses – etwa 230 Volt / 16 Ampere – für das Laden des Elektroautos notwendig sind. Hier setzen wir mit dem Installations-Check an, so dass der Kunde eine für seine Ladebedürfnisse passende, preisgünstige Lösung erhält.“ Die allgemeine Entwicklung der Elektromobilität sieht der Experte positiv: „Die Zulassungszahlen für Elektroautos sind natürlich noch niedrig, aber mit der Verbreitung des Angebots an Elektroautos, wird auch die Akzeptanz und die Kaufbereitschaft weiter steigen“, sagt Stefan Ritter. Besitzer von Elektrofahrzeugen können ab sofort das „Energiepaket“ erwerben: Dabei wird die Elektroinstallation von einem zertifizierten Elektriker geprüft und bei Bedarf erweitert. Weiterhin wird eine leistungsfähige Ladestation installiert, die mit Ökostrom versorgt wird, damit der Kunde sein Fahrzeug CO2-neutral bewegt. TMH vertreibt das Energiepaket über den Autohandel oder direkt über die EndkundenmarkeElectroDrive Europe. Die bundesweite Dienstleistung der Deutschen Telekom erfolgt mit ausgebildeten und geschulten Elektrikern. Erste Kunden von ElectroDrive Europe wurden bereits angeschlossen.

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