Aktuelle Karmasin-Studie: Elektromobilität nimmt Fahrt auf

6. Mai 2012 PR Unternehmen Schlagwörter: 0 Comments
Ein Viertel der Befragten überlegt Kauf eines E-Autos. Salzburg Vorreiter im Vergleich zu Rest-Österreich. Aufholbedarf bei Preis, Reichweite und Infrastruktur. Salzburg. Eine von ElectroDrive Salzburg in Auftrag gegebene Karmasin-Studie zeigt: Der Trend zur Elektromobilität geht weiter, wenn auch langsamer als erhofft. Die Bevölkerung in Salzburg profitiert von der Modellregion E-Mobilität ganz klar: die Einwohner geben an, besser als im restlichen Österreich über das neue Thema informiert zu sein. Als Hemmschuhe werden weiter der hohe Anschaffungspreis, die geringen Reichweiten und die fehlende Infrastruktur gesehen. 69 Prozent der SalzburgerInnen haben eine sehr positive oder positive Einstellung zur Elektromobilität (Ö: 73 %). Im Vergleich zu 2011 sind die Mozartstädter auch weit besser informiert: waren es damals noch 28 Prozent so sind es 2012 bereits 40 Prozent die angeben, sich gut oder sehr gut informiert zu fühlen. 37 Prozent haben das Gefühl, dass in Salzburg viel im Bereich Elektromobilität geschieht, 2011 lag dieser Prozentsatz noch bei 29 Prozent. Sogar die Hälfte der Befragten gab an, dass das Thema in Salzburg sehr präsent ist (2011: 39 %). „Wir stehen am Beginn eines Umbruchs in der Mobilität und haben noch viele Hausaufgaben zu erledigen. Umso mehr freut es uns, dass unsere Informationsarbeit in Salzburg so erfolgreich ist“, sagt Alois Schößwendter, Geschäftsführer von ElectroDrive Salzburg, einer 100 Prozent-Tochter der Salzburg AG. Anfang 2012 kamen weitere serienreife Elektroautos auf den Markt, vor allem der Hersteller Renault setzt mit einer breiten Produktpalette auf das Thema. Die deutschen Hersteller wie Mercedes, VW oder BMW ziehen 2013 mit ihren ersten Elektroautos nach. VW E-Up, Audi e-tron, BMW i3, Mercedes B-Klasse E-Cell und Renault Zoe Z.E. sind unter anderem für das kommende Jahr geplant. „Was uns besonders freut ist, dass sich bereits jeder Vierte vorstellen kann, in den nächsten drei bis fünf Jahren ein Elektroauto zu kaufen. Bis dahin sind auch wirklich alle Automarken mit Fahrzeugen am Markt“, sagt Schößwendter.

Umweltfreundlichkeit an 1. Stelle Rund Dreiviertel der Befragten gab an, dass die Umweltfreundlichkeit der wichtigste Aspekt bei Elektromobilität sei. Gefolgt vom Aussehen der Autos (45 %), den Energiekosten (42 %) und dem Komfort der Autos (37 %). „Wir waren überrascht, dass nur ein Drittel den Fahrspaß der Fahrzeuge als sehr wichtig ansahen: Für uns ist das neben der Umweltfreundlichkeit das schlagende Argument. Wahrscheinlich liegt es aber daran, dass nur 15 Prozent der Befragten schon einmal mit einem E-Auto gefahren sind. Auch wenn das doppelt so viele wie noch 2011 sind“, so Schößwendter. Und weiter: „Mit unserem E-Carsharing EMIL haben wir ein Angebot, das es vielen Menschen unter anderem ermöglicht, ganz einfach und unkompliziert Elektroautos Probe zu fahren. Davon erwarten wir uns sehr viel für 2012.“

Geringes Angebot hemmt Entwicklung 57 Prozent meinen, dass viel über Elektromobilität gesprochen wird, tatsächlich aber noch wenig passiert. Hohe Anschaffungskosten (72 %), geringe Reichweite (69 %) und die fehlende Infrastruktur (53 %) sind die drei größten Hindernisse für die Befragten bei der Einführung der Elektromobilität. „Dieses Ergebnis ist für uns nicht neu. Einige Dinge werden sich von selber erledigen, andere bedürfen eines Umdenkens. Wenn mehr PKW am Markt sind, wird sich auch der Preis nach unten entwickeln. Die ersten DVD-Player haben auch 700 Euro gekostet, heute bekommt man sie schon ab 30 Euro. Reichweite und Infrastruktur sehen wir weniger kritisch: Zukünftig werden wir die Autos nicht dann betanken wenn sie leer sind, sondern dann, wenn sie ohnehin stehen. Und das tun sie laut Verkehrsclub Österreich über 90 Prozent des Tages“, so Alois Schößwendter. Langsame Entwicklung zu umweltfreundlicher Mobilität Bis 2020 sollen in Österreich laut Bundesregierung 20 % elektrisch fahren. Die Fahrzeuge werden Verbrennungsmotoren im ersten Schritt nicht 1:1 ablösen können, sondern für bestimmte Zwecke eingesetzt werden. Die Hälfte der Befragten gab an, dass sie Hybridautos als das Zukunftsthema sehen. Aber auch bereits 48 Prozent meinen, ein reines Elektroauto als Zweitauto ist denkbar. „Für uns ist Elektromobilität deutlich mehr als ein Elektroauto. Wir möchten sinnvolle Mobilitätskonzepte auf den Markt bringen. Die Kombination mit dem öffentlichen Verkehr ist für uns ein Muss. Darum haben wir z.B. bei EMIL einen eigenen Tarif, der Besitzern von Jahreskarten billigere Tarife für das E-Carsharing ermöglicht“, sagt Schößwendter.   Kontakt: Mag. Bernhard Bauer ElectroDrive Salzburg [email protected] Tel: +43 662/8884-1340 Mobil: +43 676/86821340 The Mobility House [email protected] QuellenElektromobilität“, Karmasin Motivforschung, Wien März 2012. Auftraggeber: ElectroDrive Salzburg. Untersuchungszeitraum: 27. Februar bis 12. März. Methode: Insgesamt 800 telefonische Interviews. Davon 500 repräsentativ für Österreich und 300 repräsentativ für die Modellregion Salzburg „Factsheet Carsharing“, Verkehrsclub Österreich 2011

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